Der LTE-Empfang der deutschen Netzbetreiber

LTE-NetzbetreiberDie Netzbetreiber haben 2011 und 2012 den LTE-Ausbau intensiv vorangetrieben und den LTE-Empfang deutschlandweit ständig verbessert. Im November 2012 haben die deutschen Anbieter ihre Versorgungsverpflichtung im letzten Bundesland Brandenburg erfüllt. Laut Bundesnetzagentur sind die Weißen Flecken auf dem Land geschlossen. Trotzdem bleiben unterversorgte Gemeinden in den ländlichen Regionen zurück, da die Netzbetreiber nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur nur 90 Prozent der Weißen Flecken in einem Bundesland schließen müssen. Um sicher zu gehen, dass LTE an Ihrem Wohnort vorhanden ist, sollten Sie im Vorfeld den LTE-Empfang mit unserem kostenlosen und unverbindlichen 4G-Check überprüfen:

LTE-Empfang der deutschen Netzbetreiber:

Testen Sie hier den LTE-Empfang aller Netzbetreiber:

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Wir vergleichen unabhängig für Sie den LTE-Empfang der vier deutschen Netzbetreiber. In  wenigen Sekunden erfahren Sie, ob 4G an Ihrer Wunschadresse verfügbar ist. Die maximale LTE-Übertragungsraten kann je nach Anbieter und Adresse stark variieren. Machen Sie deshalb im Vorfeld unsere Multifunktionsabfrage, bevor Sie sich langfristig an einen Netzbetreiber binden.

LTE-Empfang bei T-Mobile und Vodafone

Einen guten LTE-Empfang bieten bundesweit die Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone. Die Deutsche Telekom versorgte bis Ende 2012 mehr als 100 Städte mit 4G. Dort bietet die Telekom seinen Kunden Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s. Auch auf dem Land verfügt T-Mobile über einen guten LTE-Empfang. Einzelne Lücken im LTE-Netz der Telekom gibt es noch in Baden-Württemberg und Niedersachsen. Auf dem Land sind mit den 800-MHz-Frequenzen aus der Digitalen Dividende bis zu 50 Mbit/s möglich.

LTE auf dem Land und in der Stadt

LTE auf dem Land und in der Stadt, Bildquelle: telekom.de

Vodafone bietet hingegen bisher nur einen LTE-Empfang von bis zu 50 Mbit/s, da man den Frequenzbereich aus der Digitalen Dividende in den Städten und auf dem Land nutzt. Im Jahr 2013 möchte Vodafone jedoch den LTE-Ausbau mit 2600-MHz in den Städten forcieren, um seinen Kunden die maximale Surfgeschwindigkeit von 4G zu ermöglichen. Vodafone verfügt über eine gute Netzabdeckung auf dem Land und in einzelnen Großstädten. Einzelne Lücken bei der LTE-Netzabdeckung des Netzbetreibers gibt es noch im Saarland und Baden-Württemberg.

LTE-Empfang bei o2 und E-Plus

Der Anbieter o2 hat bis Ende 2012 nach eigenen Angaben 200 Gemeinden und Städte mit LTE versorgt. Dazu gehörten auch größere Städte wie München, Dresden und Nürnberg. Wie bei Vodafone nutzt man bei o2 in den Städten und auf dem Land die 800-MHz-Frequenzen, wodurch auch hier nur ein LTE-Empfang von bis zu 50 Mbit/s möglich ist. Wann man beim Münchner Mobilfunkanbieter die Städte im Bereich 2600-MHz ausbauen möchte, ist noch weitgehend unklar. Ein möglicher Termin für einen 4G-Ausbau mit den langwelligen LTE-Frequenzen wäre Ende 2013.

E-Plus verfügt über kein eigenes 4G-Netz. Statt auf einen guten LTE-Empfang setzte man dort bisher auf den Ausbau mit HSPA und HSPA+, womit Übertragungsraten von bis zu 21,6 und 42 Mbit/s möglich sind. E-Plus möchte mit dem 4G-Ausbau spätestens 2014 beginnen, wahrscheinlicher ist hingegen ein Start mit LTE im Jahr 2013. Der Netzbetreiber hat bei der LTE-Auktion der Bundesnetzagentur im Mai 2010 keine Frequenzen im Bereich 800-MHz ersteigert. E-Plus verfügt hingegen über das Frequenzspektrum von 1800-MHz, die besonders für Ballungsgebiete geeignet sind. Man kann davon aussehen, das der Netzbetreiber mit LTE in den Städten starten und einen LTE-Empfang von bis zu 100 Mbit/s bietet.

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